Der Umzug der Bücherei in der neuen Schule „von unten nach oben“.
6.6.2011
Hier kommt der Bericht nach dem ersten
"Großkampftag".
Ich hatte schon mit der Hilfe freundlicher und bereitwilliger Schüler der GKS
in der letzten Woche
- Regale aus dem Nebenraum (Holz und Metall) und
- einige Bananenkisten nach oben geschleppt.
Heute morgen dann mit der Hilfe von Karl-Heinz Röder und Frau und Herrn Dürr
- Bücher in Bananenkartons geräumt
und wieder mit Hilfe von Schülern zum Teil nach oben geschleppt.
Herr Dürr und ich haben dann erkundet, ob wir in der Lage sind, unsere Regale abzubauen.
Es sieht so aus, als wäre das möglich.
Am Nachmittag haben dann KH Röder und Eveline Renell mit mir oben
- schon Bücher in die gereinigten Holzregale aus dem Nebenraum eingeräumt.
5.1 und 5.2 stehen schon.
7.6.
Heute morgen ging es weiter mit der Hilfe von Karl-Heinz
Röder, Herrn Dürr und Franz Beck. Weiter wurden Bücher in Bananenkartons
geräumt
und wieder mit Hilfe weniger Schüler nach oben geschleppt.
Außerdem wurden schon zwei Regale für den Transport vorbereitet
und zum Teil schon nach oben gebracht.
Ich schätze, dass jetzt schon etwa 2/3 der Bücher oben sind.
Am Nachmittag kamen Eveline Renell und die beiden Götzens.
Wir haben dann gemeinsam die Kartons oben zugeordnet
und zum Teil schon eingeräumt.
8.6.
Morgens kam Frau Lenz und entwickelte sich zur
Einräumexpertin.
Später half auch Herr Dr. Dürr. Ich schraubte unten weiter Regale auseinander.
Nachmittags kamen dann Karl-Heinz Röder und das Ehepaar Juritz.
Frau Lenz räumte weiter oben aus und Frau Juritz unten ein.
Herr Juritz, Herr Röder und ich - mitunter assistiert von Frau Juritz -
bauten unten weiter Regale ab, transportierten sie mit einem fahrbaren
Untersatz hoch und bauten sie oben wieder auf.
Am Abend war nur noch die "Verwaltungsecke" auszuräumen und
abzutransportieren.
9.6.
Morgens kam wieder Frau Lenz und dann auch Herr Juritz.
Sie räumte weiter oben ein und er baute unten ab.
KH Röder und ich halfen. Schüler halfen dabei, die letzten Kartons, Tische und
Stühle nach oben zu transportieren. Jetzt sind unten nur noch einige Regalreste
und im Nebenraum Bücher.
Nachmittags kam Frau March und half bei Montage und Einräumen.
Auch Frau Lenz und Karl-Heinz Röder waren wieder da,
so dass oben Montage und Einräumen weiter gingen.
10.6.
Hier kommt der Bericht nach dem fünften Tag, dem Freitag vor
Pfingsten:
Morgens halfen KH Röder und Franz Beck Reste unten zu demontieren, nach oben zu
transportieren und z.T. einzubauen.
Nachmittags räumten KH Röder und Eveline Renell mit mir oben weiter ein.
Jetzt sind in der nächsten Woche nur noch einige Reste an Büchern
und Tische nach oben zu bringen und dann oben weiter einzuräumen.
16.6.
Am sechsten Tag, dem Pfingstdienstag, wurden mit Hilfe von
Schülern die letzten Regalteile, Bücher vom Nebenraum, Tische und Stühle
hochgebracht. Mittags waren unsere alte Klause und unsere Ablagen im Nebenraum
vollständig geleert.
KH Röder und Frau March halfen oben einzuräumen.
Gestern am siebten Tag wurde nur oben umgeräumt, geordnet, montiert, umgeschraubt.
Nachmittags halfen Herr und Frau Juritz. Damit war ein vorläufiger Endstand
erreicht.
Zunächst werden deshalb keine weiteren Hilfen benötigt.
Ich muss jetzt erst einige Bretter zur Ergänzung kaufen und montieren.
3.7.
Nach einigen Tagen des Umbaus, Anbaus, Umräumens, aber auch
der Erholung
kommt jetzt der Bericht über den Zwischenstand. Ich danke vor allem KH Röder,
aber auch Franz Beck, Kerstin March, Tanja Kuhl und dem Ehepaar Juritz für die
Hilfe.
Bis auf die Bücher, die in die neuen Regale kommen, sind alle eingeräumt.
Vielleicht müssen einige noch einmal umgeräumt werden, weil Regale verstellt werden
sollen. Auch im Nebenraum sieht es schon gut aus; es sind nur noch wenige Kisten
dort auszuräumen.
Am kommenden Mittwoch "zwischen 7:00 und 14:00" kommen die
IKEA-Reagale.
7.7.
Hurra, es ist geschafft. Heute Nachmittag habe ich mein
Werkzeug wieder mit nach Hause genommen. Der Umzug ist - bis auf Kleinigkeiten
- abgeschlossen.
Am Montag und Dienstag hatte ich die bereits gestellten und eingeräumten Regale
noch einmal ausgeräumt, verschoben und wieder eingeräumt.
Gestern um 11 Uhr kamen die IKEA-Regale, nachdem ich ab 7 Uhr warten musste.
Gleich um 14 Uhr kamen drei Helfer, KH. Röder, Thomas Prohazka und Reinhardt
Plüschke, die bis zum Abend - sage und schreibe - fast schon im Akkord - 12
Regale zusammengebaut haben. Als wir sie dann zur Probe aufstellten, bemerkten
wir, dass vier nebeneinander mit der Trapeztischreihe am Fenster kollidierten.
Heute morgen waren dann mit Hilfe von Ingrid Lenz, Reinhardt Plüschke, KH Röder
und Wolfgang Terhürne schnell die restlichen vier Regale aufgebaut, verschraubt
und anschließend eingeräumt. Mittags waren wir fertig, alle Kartons leer.
Am Nachmittag erhielt dann das Ganze mit Tanja Kuhl einen
innenarchitektonischen Feinschliff. Alle Tische an der östlichen Fensterseite
wurden entfernt, eine kleine Tischgruppe davor eingerichtet, einen Teil des
"Verwaltungsschreibtisches" abgebaut und der Turm angemessen platziert.
Wir waren dann damit zufrieden und beschlossen, den Umzug für abgeschlossen zu
erklären.
Ich danke herzlich allen, die geholfen
haben, in so kurzer Zeit die gesamte Bücherei umzuräumen, insbesondere auch den
Schülern der GKS, die dabei geholfen haben.
Ich fand, dass es erstaunlich gut
geklappt hat.

Sehr
geehrte Damen und Herren,
ich
will die Begrüßung nutzen, um mich sogleich bei vielen zu bedanken.
Ich
beginne mit dem Schulträger.
Frau
Landrätin Schneider kann ich jetzt noch nicht begrüßen, sie wird aber später
kommen. Dafür kann ich aber die Biebertaler Kreistagsabgeordneten, Herrn
Brunner und Herrn Pilger, herzlich begrüßen.
Wir sind ja ein – noch nicht besiegeltes - Kooperationsmodell zwischen Schulträger und Gemeinde, das seit 2005 in dieser Form besteht, als die ehemalige Gemeindebücherei mit der Bücherei der Gesamtschule fusionierte. Herrn Herzmann, der damalige Leiter der Gesamtschule, den ich heute auch mit seiner Gattin begrüßen kann, hatte großen Anteil daran. Ihm sind wir dafür sehr dankbar.
Ich will Sie jetzt nicht mit der weiteren Entwicklung, also unserer Geschichte aufhalten, sondern mache es so wie die von der Tagesschau und sage: Weiteres finden Sie im Internet unter www.buecherei-biebertal.de
Als der dann gegründete Förderverein im Angesicht der Schließung der Gesamtschule Biebertal 2008 den Antrag stellte, mit der Bücherei im Hause nach oben umzuziehen und damit behindertengerecht zugängliche Räume zu erhalten, konnten wir nicht ahnen, dass dazu eine Menge Geduld erforderlich sein würde.
Jedenfalls
hat der Schulträger uns dann schließlich die Räume zur Verfügung gestellt und ab Sommer 2010 nach Absprache
mit der Gemeinde hergerichtet.
Wir
danken dem Kreis mit allen Beteiligten für die schönen hellen Räume, den Belag,
die Installation und die Vernetzung und Aufrüstung noch diese Woche durch das Maus-Zentrum.
Kooperativer
Träger unserer Einrichtung ist die Gemeinde.
Ich
begrüße Herrn Bürgermeister Bender, seine Herausforderin Ute Koch
und alle Gemeindevorstands-, Gemeindevertretungsmitglieder und Ortsbeiräte.
Wir
danken der Gemeinde für die fortlaufende Unterstützung zum Ankauf von Medien
und Materialien und den Gemeindearbeitern für die Renovierung der Räume im Mai.
Ich
begrüße die Vertreter der Schulen im Haus, insbesondere Herrn Bayer von
der Georg-Kerschensteiner-Schule, der uns ermöglicht hat, diese Räume zu
erhalten und uns mit seinem Sekretariat und dem Hausmeister, Herrn Kollenda,
immer unterstützt hat.
Einige Kollegen und etliche Schüler haben uns auch intensiv beim Umzug
geholfen. Ihnen allen danke ich noch einmal herzlich.
Schließlich begrüße ich einige unserer Sponsoren, Frau Thorn von der Sparkasse Wetzlar und Herrn Wrackmeyer von der Volksbank Heuchelheim. Beide, insbesondere letztere haben uns großzügig unterstützt und die Anschaffung neuer Regale ermöglicht. Dafür noch einmal unseren herzlichen Dank.
Zum Schluss möchte ich allen aktiven Vereinsmitgliedern und ehrenamtlichen Mitarbeitern meinen herzlichen Dank sagen für ihre Hilfe beim Abbau, Umzug und Aufbau. Ich hatte nicht erwartet, dass immer so viele Helfer kamen und dass die Aktion in den Sommerferien zu zügig ablaufen konnte.
Außerdem danke ich Ihnen allen, die Sie heute zu uns gekommen sind, um uns und unsere ehrenamtliche Arbeit zu unterstützen.
Wir
sind jetzt glücklich und zufrieden, erfreuen uns der neuen Räume, obwohl
unser Wunsch nach einer Außentür nicht erfüllt wurde und der Vertrag zwischen
Schulträger und Gemeinde, mit dem der Gemeindevorstand 2005 beauftragt wurde,
noch nicht abgeschlossen ist.
Wir versprechen, jetzt in den neuen Räumen, mit der besseren Präsentation nach außen aktiver zu werden und durch neue Angebote, Lesungen und andere Veranstaltungen neue Leser, insbesondere mit Hilfe der Schulen Kinder, zu werben.
Wir erhoffen uns, dass auch dadurch unsere Bücherei im öffentlichen Bewusstsein und bei vielen Bürgerinnen und Bürgern bekannter wird und intensiver genutzt wird.
Sollten
Sie unsere ehrenamtliche Arbeit noch mehr unterstützen wollen, so können Sie
-
für uns werben,
-
selbst mitarbeiten oder
-
dem Förderverein beitreten.
Den weiteren heutigen Ablauf haben wir uns sehr zwanglos vorgestellt.
Nach
dieser meiner Begrüßung
·
hören Sie ein weiteres Musikstück von Herrn Bierschenk.
·
Danach wird unsere örtliche Autorin Heidi Haas eine Kostprobe
ihrer Arbeit
präsentieren.
·
Nach einem weiteren musikalischen Beitrag
·
bestünde die Möglichkeit, uns gute Wünsche, Versprechungen
und Geschenke zu
übergeben. Wir bitten aber, auf längere Redebeiträge zu
verzichten,
·
weil sie dann die Büchereiräume und unser Angebot kennen lernen
sollen.
